21. April 2017

pink berry crush: Bananen-Erdbeer-Smoothie Bowl mit Himbeeren und Blaubeeren

Ich bin immernoch ein Riesenfan von Smoothiebowls. Für mich im Moment einfach das beste Frühstück. Gesund, lecker, unkompliziert. Heute morgen habe ich mich für eine rosa Variante entschieden. Rosa oder auch Pink sind einfach Farben die bei mir gleich morgens für gute Laune sorgen und einem dieses Gefühl von Prinzessin verleihen. Wir haben heute also mal ein ganz klassisches Mädchenfrühstück vor uns.. :-) 
Über die Theorie zu den Smoothie-Bowls (Was, wieso, weshalb..) habe ich in meinem ersten Post geschrieben - den Beitrag habe ich euch hier nochmal zum nachlesen verlinkt. :-)
Das schöne an den Rezepten ist, dass ihr vor allem bei den Toppings ganz nach euren eigenen Wünschen austauschen bzw. variieren könnt. So könnt ihr beispielsweise noch Nüsse hinzufügen, andere Früchte oder Trockenfrüchte, genauso wie verschiedene Kerne (Sonnenblume, Kürbiskerne) oder auch Gewürze wie Vanille und Zimt integrieren. 
Ich wünsche Euch ganz viel Freude mit dem schnellen und mega-leckeren Rezept:


Zutaten:
Für die Creme:
1 reife Banane 
250 g Erdbeeren
100 ml Mandelmilch
1 EL Mandelcreme
nach Belieben Agavendicksaft

Für das Topping:
1 EL Chia-Samen
2 EL Lieblingsmüsli
2 TL Kakao-Nips
1 Handvoll Beeren (z.b. Himbeeren / Blaubeeren)
1 EL Kokoschips



Wie es geht:
Banane schälen, in Scheiben schneiden, in eine Schale geben und über Nacht ins Gefrierfach stellen.
Die leicht angefrorenen Bananenscheiben mit den Erdbeeren (gewaschen und geputzt), Mandelmilch und Mandelcreme in den Blender  / Mixer geben und fein pürieren, bis eine glatte Creme entstanden ist. Nach Belieben mit Agavendicksaft verfeinern.
Die Smoothie-Creme in eine Schale füllen und nun mit den Chia-Samen, Müsli, Kokoschips, Kakao-Nips und frischen Beeren sowie weiteren Toppings eurer Wahl liebevoll garnieren.




Mit ganz lieben, rosigen Grüßen
Weiterlesen »

13. April 2017

Frohe Ostern: frühlingshafte Biskuitrolle mit Zitronencreme und Himbeeren

Ich habe Urlaub. Herrlich. Und Urlaub bedeutet auch immer: Zeit zum kochen, backen & genießen. Gut, dass der Mann meiner Mutter Geburtstag hat - ein hervorragender Grund um wiedermal ein paar lecker-süße Kohlenhydrate aufzutischen. :-) Diesmal habe ich mich an die Biskuitrolle herangewagt, da ich schlicht und ergreifend einfach selbst total Appetit darauf hatte.. hihi. Trotz meiner beiden linken Backhände, hat das mit dem Rollen doch ganz gut geklappt - sie ist nicht perfekt, aber wenn ich noch zwei bis drei Mal übe, sollte es denke ich mal "rund" laufen. :-) Für die Füllung habe ich mich für eine leichte und frische Variante mit Quark, Zitrone und Himbeeren entschieden. Kam sehr gut an, sowohl bei Mama als auch bei Ihrem Mann.. und mir hat es sowieso gut geschmeckt. :-)


Zutaten für eine Biskuitrolle:
3 Eier
200 g Rohrohrucker
Salz
75 g Weizenmehl Type 405
25 g Speisestärke
1 gestrichener TL Backpulver
250 g Magerquark
200 g Frischkäse
1 Päckchen Vanillezucker
Saft und Abrieb von einer Bio-Zitrone
200 ml Schlagsahne
150 g frische Himbeeren
Puderzucker zum Bestäuben 
nach Belieben getrocknete Blütenblätter zum Dekorieren 



wie es geht:
 Ein Backblech (ca.35 x 40 cm) mit Backpapier auslegen.
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft ca. 180 Grad).

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen sowie dabei 80 g Zucker einrieseln lassen. Eigelb mit einer Gabel verquirlen und unter den Eischnee heben. 
Mehl, Stärke und Backpulver auf die Eimasse sieben und unterheben. 

Die Biskuitmasse auf dem Backblech gleichmäßig ausstreichen. Im heißen Ofen ca. 10 Minuten hell backen. In der Zwischenzeit ein sauberes Geschirrhandtuch auslegen und 6-7 EL Zucker gleichmäßig darauf verteilen. 

Heißen Biskuitboden vorsichtig auf das Tuch stürzen. Sofort das Backpapier mit etwas Wasser anfeuchten und abziehen, sonst klebt es fest. 

Biskuit mit dem Tuch von einer Längsseite her aufrollen und so auskühlen lassen. 

In der Zwischenzeit den Quark, Frischkäse, Vanillezucker und restlichen Rohrohrzucker miteinander verrühren. Zitronenabrieb und -saft zugeben sowie die steif geschlagene Sahne locker unterheben. 

Den Biskuitboden vorsichtig aufrollen, die Zitronencreme gleichmäßig darauf verteilen, am Rand jeweils 2 cm Platz lassen, damit beim aufrollen nichts heraus läuft. Frische Himbeeren gleichmäßig auf der ausgestrichenen Zitronencreme verteilen & nun den Biskuit wieder vorsichtig aufrollen. 

Zum Servieren die Biskuitrolle mit Puderzucker bestäuben und nach Belieben getrocknete Blütenblätter darüber streuen.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Osterfest mit euren Familien, Freunden, Lieblingsmenschen und einen fleißigen Osterhasen. ;-)

Weiterlesen »

6. April 2017

Kurkuma-Latte oder auch Goldene (Kokos)Milch mit Vanille und Zimt

Hallöchen meine lieben Leser, wie ihr vielleicht wisst, bin ich ein riiiiesen Fan der indischen Kultur und Küche und immer sehr freudig wenn Foodtrends aus diesem Land zu uns herüber schwappen. Deshalb wollte ich auch schon seit Ewigkeiten die "goldene Milch" austesten von der ich schon in einigen Zeitschriften gelesen hatte.

Aber erstmal von vorne.. wovon spreche ich hier überhaupt.. also:
Goldene Milch ist ein Getränk, dass hauptsächlich aus Kurkuma besteht. Das Gewürz habe ich bisher eigentlich immer nur zum würzen bzw. färben von Reis- oder Currygerichten verwendet. Die Variante es für Getränke zu nutzen, war mir bisher neu. 
Dazu wird im ersten Schritt aus dem Kurkumapulver eine Paste hergestellt (keine Sorge das ist nicht schwer und geht auch ganz schnell) ;) - diese Paste wird dann im zweiten Schritt in Kuhmilch oder Pflanzenmilch eingerührt, erwärmt und mit weiteren Gewürzen sowie Honig oder Agavendicksaft abgeschmeckt.Während der Zubereitung entsteht dann diese wunderbar intensiv leuchtend gelbe Farbe - daher auch der Name goldene Milch
Das Ganze sieht übrigens nicht nur gut aus, sondern da geht noch mehr - denn Kurkuma hat viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Es soll als natürliches Antibiotikum beispielsweise bei Schnupfen und Husten helfen oder auch, wenn es am Abend getrunken wird, eine beruhigende Wirkung haben, sodass wir zufrieden einschlummern. :-)
Bedeutend für die Zubereitung ist außerdem die Zugabe von einer Prise Pfeffer - diese gibt dem Getränk nicht nur die gewisse Schärfe, sondern das enthaltene Piperin hilft uns, dass unser Körper die Wirkstoffe (u.a. Curcurmin) des Kurkumas besser aufnehmen kann.

Nun genug zur Theorie, lasst und probieren. ;-) Auf geht´s zum Rezept.



Zutaten für die Kurkumapaste (reicht für mind. 6 Gläser):
1 EL Kurkumapulver
120 ml Wasser
ein daumengroßes Stück Ingwer, geschält und fein gerieben
optional: zwei Kardamomkapseln
(Die Zutaten ergeben einen guten Esslöffel Paste)

Zutaten für ein Glas goldene Milch:
1/2 TL Kurkumapaste
200 ml Kokosmilch oder Mandelmilch
2-3 TL Honig oder Agavendicksaft
1 TL natives Kokosöl
1 Prise frisch gemahlener Pfeffer
nach Belieben: Zimt und Vanille

wie es geht:
Für die Kurkumapaste,
einen Esslöffel Kurkukma-Pulver zusammen mit 120 ml Wasser in einen Topf geben, mit einem kleinen Schneebesen verrühren und erhitzen. 
Den geriebenen Ingwer zugeben und alles solange erhitzen, bis die Flüssigkeit immer dicker und schließlich zu einer Paste wird. 
Wenn ihr mögt, könnt ihr auch zwei Kardamomkapseln mitköcheln lassen - das gibt nochmal ein besonderes Aroma. Die Paste nun in ein kleines Schraubglas oder Schälchen füllen. 
So hält sich das Ganze für ca. 5 bis 7 Tage im Kühlschrank.   

Für die goldene Milch,
einen halben Teelöffel Kurkumapaste zusammen in einem Topf mit 200 ml Kokosmilch erhitzen und wieder mit Hilfe des Schneebesens glatt rühren. 2-3 Teelöffel Agavendicksaft (oder Honig) zugeben  sowie das Kokosöl - alles gut umrühren, sanft erhitzen und nach Belieben mit Zimt und Vanille abschmecken. Die goldene Milch in eine Tasse geben und mit einer Prise frisch gemahlenem Pfeffer bestreut servieren und gleich genießen. 

Mmhh. Zuerst einmal duftet die goldene Milch herrlich nach den vielen tollen Gewürzen - sehr aromatisch. Der Geschmack ist zuerst süßlich und ich finde Zimt und Vanille runden das perfekt ab, später dann bemerkt man auch die Schärfe von Ingwer und Pfeffer. Alles sehr stimmig. Gefällt mir. Und nicht nur Geruch und Geschmack finde ich hervorragend auch meinem Körper tut die goldene Milch sehr gut - ein schönes warmes, wohliges Gefühl. :-)


Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim ausprobieren und verkosten. :-)


Weiterlesen »

18. März 2017

Italienischer Nudelsalat mit Anti-Pasti-Gemüse [Kooperation Filippo Berio]

Hi meine lieben Foodies,

die schönsten Wochenenden sind doch immer noch die, an denen alle zusammen kommen die einem am Herzen liegen. Letztes Wochenende war es endlich mal wieder soweit, dass ich mich mit meinen Mädels treffen konnte. Wir wohnen fast alle in unterschiedlichen Städten und deshalb ist das immer etwas besonders für mich. Quality Time. :-) Und meine Liebsten werden von mir natürlich standesgemäß mit leckerem Essen verwöhnt.

Parallel dazu habe ich in der letzten Woche von der italienischen Marke Filippo Berio ein Päckchen mit drei verschiedenen Olivenölen zum testen zugeschickt bekommen. Kurz zur Verpackung: Ich möchte jetzt keine Werbung machen, aber ich war bzw. bin immernoch absolut davon begeistert, dass die Olivenöle in einer Holzbox ankamen, darin außerdem enthalten ein Notizbuch, Topflappen und eine Schürze. Alles sehr liebevoll gepackt und ich habe mich extrem darüber gefreut.


#CookingwithFilippoBerio


Kurz zur Unternehmensgeschichte:
1835 beschließt ein junger Italiener sein eigenes Olivenöl herzustellen - sein Name: Filippo Berio. 1867 gelingt ihm der Durchbruch mit dem Verkauf seiner kaltgepressten Öle, bald darauf erfolgt der Export nach Nordamerika und er wird für sein exzellentes Olivenöl unter anderem in Paris und Chicago ausgezeichnet. Nach seinem Tod übernimmt die Tochter von Filippo das Geschäft und gründet mit weiteren Geschäftspartnern die Genossenschaft "Salov" - damit ist der Grundstein für eine kontinuierliche und großflächigere Produktion gelegt. Heute gehört Salov zu den größten italienischen Exporteuren der Nahrungsmittelbranche.

Auf der Website von Filippo Berio (Link) wird der Herstellungsprozess der Öle klar verständlich und transparent erläutert. Hier erfährt man beispielsweise etwas über die Herstellung der unterschiedlichen Olivenölarten wie dem kaltgepressten nativem Olivenöl extra oder dem raffinierten Olivenöl. Der Verbraucher erhält außerdem Informationen über das Etikett/Rücketikett und welche Angaben man dabei ablesen kann, wie Produktursprung und Gebrauchshinweise (welches Olivenöl nehme ich für welche Zubereitung).

Da ich für meine Mädels einen Nudelsalat mit Anti-Pasti-Gemüse machen wollte, entschied ich mich dafür, zuerst das "normale" Olivenöl zu testen. Es hat einen milden Geschmack, duftet angenehm, leicht fruchtig und hat eine intensiv gold leuchtende Farbe. Es handelt sich dabei um eine Mischung von Olivenölen aus Griechenland, Spanien und Italien. Filippo Berio begründet das Mischen mit der hohen Verbrauchernachfrage nach Olivenöl. Auf der Welt existieren über 300 verschiedene Olivensorten - so schmeckt beispielsweise die Sorte "Koroneiki" aus Griechenland eher herb während Arbequina aus Spanien als fruchtig und süß bezeichnet mit. Das Vermischen dieser Öle wird auch als "blending" bezeichnet. Dabei kommt es darauf an, die unterschiedlichen Geschmacksnuancen zu einem ausgewogenen Öl zu vermischen.

Das "extra virgin Olivenöl" von Filippo Berio wird eher zum verfeinern von Gerichten wie Salaten oder Suppen empfohlen und sollte nicht erhitzt werden. Die Sorte "mild & light" soll sich vor allem zu frittieren eignen. Ich werde die beiden Öle in nächster Zeit noch testen und Euch dann berichten wie ich es finde.

Der Nudelsalat kam bei meinen Mädels sehr gut an und bei der nächsten Party werde ich ihn sicher wieder machen. :-) Nun aber auf zum Rezept. :-)


Für 4-5 Portionen:
1 Zucchini
200 g Champignons
1 rote Paprika
2-3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
getrockneter Rosmarin und Oregano
200 g Schinkenwürfel
7 EL Sonnenblumenkerne
1 Bund Petersilie
100 g Feta
7 Stücke getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
240 g Farfalle-Nudeln
Salz, Pfeffer
#IAmAFoodLover
 wie es geht:
Die Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden, ebenso die Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Die Paprika waschen, putzen und in schmale Streifen schneiden.
Das Gemüse in eine Schüssel geben und mit dem Olivenöl vermengen sowie mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, getrocknetem Rosmarin und Oregano kräftig abschmecken. Gemüsemischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und für ca. 20-25 Minuten im Ofen bei 180 Grad (Umluft) garen.
In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Schinkenwürfel und Sonnenblumenkerne ohne Fett goldbraun anrösten, aus der Pfanne nehmen und in eine Schüssel geben. Die Petersilie fein hacken. Den Feta in Stücke brechen oder in Würfel schneiden. Die getrockneten Tomaten klein schneiden.
Tomaten, Feta und Petersilie mit den Schinkenwürfeln und Sonnenblumenkernen mischen. 
Das Gemüse aus dem Ofen holen, kurz etwas abkühlen lassen.
Die Farfalle Nudeln nach Packungsanweisung al dente garen, in ein Sieb geben, abschrecken und dann gemeinsam mit dem Ofengemüse unter die anderen Zutaten in der Schüssel mischen. Den Nudelsalat zum Abschluss nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. 



Mit vielen bunten Frühlingsgrüßen,

Weiterlesen »

7. März 2017

Von der Liebe zu Schüsseln und Löffeln: Bananen-Schoko-Bowl

Einen wunderschönen Guten Morgen meine lieben Leser,
wunderbar dass der März endlich da ist. Wir haben Frühling. Die Sonne scheint wieder. Wir atmen frische Luft, halten die Nase Richtung Sonne und blinzeln ihr entgegen. Glücksgefühle. 
Und diese Glücksgefühle empfinde ich auch, wenn ich an mein neues Kochbuch denke. Eigentlich wollte ich mir keines mehr kaufen,... eigentlich... 

Es handelt sich um "Buddha Bowls" von Tanja Dusy. Es ist wie ich finde ein sehr liebevolles, kreatives Kochbuch in dem jedes Gericht in einer Schüssel angerichtet und serviert wird. Und genau das gefällt mir daran. Ich *liebe* es aus Schüsseln zu essen. Es hat irgendwie was von Kindheit. Am besten noch mit einem großen Löffel dazu. Das tut gut. Es sollte dringend mehr Schüssel-und-Löffel-Gerichte geben. Bei der Zusammenstellung der Rezepte wurde viel Wert auf die Auswahl gesunder Zutaten gelegt sowie auf die Kombination der Farben, Texturen und Aromen und es lädt ausdrücklich dazu ein, sich an eigenen Kreationen auszuprobieren. 

Direkt auf den ersten Seiten werden Frühstücksbowls vorgestellt und ich war hin und weg, so dass ich mich gleich an einem der Rezepte ausprobiert habe. Hier mein erstes Ergebnis:





Mir gefällt die Bananen-Schoko-Bowl richtig gut. Zuerst einmal ist es prima, dass die Basis kein Frühstücksbrei ist - davon bin ich meist nämlich schon nach zwei bis drei Löffeln pappsatt - sondern Obst mit Mandelmilch und Nussmus gemixt wird.
Bei dem Nussmus habe ich mich für Erdmandelcreme entschieden, da sie basisch ist und ich sie schon immer mal kosten wollte. Es kann aber genauso Mandelmus oder Erdnussmus benutzt werden. 

Neu war für mich außerdem das Verwenden von Kakao-Nips, das sind kleine Stückchen von rohen Kakaobohnen. Sie schmecken mir sehr gut, da ich auch gerne dunkle Schokolade esse. Den Geschmack nehme ich als intensiv nach Kakao und etwas herb bzw kräftig wahr - ähnlich wie sehr dunkle Schokolade. Aufgrund der schonenden Verarbeitung sind die Kakao-Nips reich an Magnesium, Calcium, Eisen, Zink und Kalium. 

Bei der Bowl-Herstellung geht es wie schon angesprochen auch um die Balance zwischen den Texturen - das heißt die Bananencreme wird mit knusprigen Zutaten getoppt. Auch hier kann beliebig ausgetauscht werden - es können jegliche Nuss-Sorten verwendet werden die einem schmecken auch verschiedene Saaten wie Lein- oder Hanfsamen oder auch Sonnenblumenkerne wären mögliche Variationen. 

Besonders lecker finde ich außerdem die Fruchtkomponente. Sie gibt dem Ganzen Frische und Saftigkeit - genau das brauche ich morgens. Auch hier kann jedes Obst benutzt werden, dass einem gut schmeckt und gut bekommt. 

Also wenn Ihr Lust habt, schnappt Euch Schüssel und Löffel und bringt Frühlingsfreude auf den Frühstückstisch - probiert Euch einfach aus - alles ist erlaubt. ;) 
Viel Freude mit dem Rezept:


Für eine große Portion:
Für die Smoothie-Creme:
2 Bananen
3 EL Haferflocken
50 ml Mandelmilch 
1 EL Erdmandelcreme
1 EL Kakaopulver
1 EL Kakao-Nips

Für das Topping:
1 EL Kürbiskerne
2 EL Kokoschips
1 EL Mandeln
1 TL Chia-Samen
1 EL Kakao-Nips
4-5 EL gemischte Beeren


Wie es geht:
Banane schälen und in Scheiben schneiden. In eine Schale geben und für ca. 1 bis 2 Stunden ins Gefrierfach stellen.
Für das Topping die Kürbiskerne in einer Pfanne anrösten, bis sie knistern und duften, dann abkühlen lassen.
Die leicht angefrorenen Bananenscheiben mit der Mandelmilch, Haferflocken, Erdmandelcreme, Kakaopulver und Kakao-Nips in den Blender  / Mixer geben und fein pürieren, bis eine glatte Creme entstanden ist.
Die Smoothie-Creme in eine Schale füllen und nun mit den Kürbiskernen, Kokoschips, Mandeln, Chia-Samen, Kakao-Nips und Beeren liebevoll garnieren.



Mit herzlichen Grüßen,


Weiterlesen »

28. Februar 2017

Carbs in der Diskussion und ein Protein-Brot mit Karotte und Zucchini

Hallo meine lieben Leser.
Derzeit ist ein Ernährungstrend für mich wirklich überall spürbar - es geht um high protein & low carb.
Das Jahr hat gerade erst begonnen, wir arbeiten noch fleißig an unseren Vorsätzen - haben Wünsche, Ziele und Träume und vielleicht betreffen diese auch unsere Fitness, Gesundheit oder das Körpergewicht. Also beschäftigen wir uns auch mit unseren Essgewohnheiten und kommen nicht umhin uns zu fragen - was kann ich eigentlich essen um mir etwas gutes zu tun?

Die Antworten sind reichlich und vielfältig - wir werden über sämtliche Plattformen mit Informationen gefüttert. Aktuell heiß diskutiert: die Kohlenhydrate. Darf ich denn jetzt noch Kohlenhydrate zu mir nehmen und wenn ja, dann auch noch nach 18.00 Uhr? 

Während die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nach wie vor empfiehlt 50 % der benötigten Tagesenergie in Form von Kohlenhydraten zu sich zu nehmen, erscheinen immermehr Bücher, Artikel & Berichte die vor allem das Thema Körpergewicht mit einem zu viel an Nudeln, Reis und Co. in Verbindung bringen - der Verbraucher, also wir, kommen ins grübeln.. Ist das "täglich Brot" etwa an allem Schuld?
 
Für mich als Ernährungscoach stellt sich die Frage - kann Ernährung so einfach sein? Kann es, wo wir doch alle so individuell sind, wirklich sein, dass ein einziges Ernährungsprinzip die "allheilende" Lösung für uns alle ist? Brauchen wir alle das selbe? Ich habe mir diese Frage mit einem klaren Nein beantwortet. Jeder von uns hat die unterschiedlichsten Geschmackspräferenzen - der eine mag eben Rosenkohl (und verdaut ihn auch entsprechend gut), während es für mich völlig unverständlich ist. Du verträgst Milch, andere haben eine Lactoseintoleranz. Mir wird nach wie vor von dem kleinsten Schluck Kaffee übel (liegt wahrscheinlich an der Chlorogensäure), für andere gibt es tagtäglich nichts schöneres als eine Tasse frisch aufgebrühten Kaffee. Warum sollte es mit den Kohlenhydraten anders sein? Es gibt mittlerweile bereits Untersuchungen dazu, dass jeder Organismus unterschiedlich mit der Verstoffwechselung von Kohlenhydrate umgeht (man nennt es auch "glykämische Antwort"). 
Manchmal verlieren wir den Blick nach innen und vergessen, während wir in all den Büchern und Berichten stöbern, den geeignetsten Experten zu fragen: uns selbst. Beobachte dich selbst - der Teller Spaghetti am Abend - tut er dir gut oder hast du das Gefühl eine Ladung Steine gegessen zu haben? Das Frühstücksbrötchen am Morgen - hat es dir gut geschmeckt & gibt es dir Kraft und Energie für den Tag oder hattest du eigentlich auf etwas anderes Appetit und fühlst dich schlapp? Halte dein Ernährungsverhalten flexibel - es gibt keine Verbote, probier dich aus und finde so dein ganz eigenes Prinzip.

So halte ich es mit meiner Ernährung auch. Ich probiere mich aus. Gestern Abend haben wir Nudelauflauf gekocht. Lecker. Herzessen. Etwas, was mir Kraft gibt und mir sehr gut bekommt. Heute gibt es Proteinbrot. Ich teste aus, wie es mir schmeckt und ob ich es vertrage. Das Rezept ist schonmal einfach und die Zutaten schön vielseitig. Es wird mit Karotte, Zucchini und Käse verfeinert. Wenn ihr mögt, könnt ihr dem Teig auch noch ein paar Schinkenwürfel oder auch Zwiebelstücke zufügen - dann wird es richtig herzhaft. Mir schmeckt es besonders gut getoastet und oben drauf ein paar Scheiben Avocado mit Limette und Tomate. Proteinbrot - Willkommen auf meinem individuellen Ernährungsplan, du darfst dich gerne neben dem Nudelauflauf platzieren.


 Zutaten für ein Brot:
1 Zucchini
1 Karotte
50 g Sonnenblumenkerne
150 g Dinkelmehl 
100 g Weizenmehl
150 g Gouda
4 Bio-Eier (Gr. L)
1 TL Backpulver
1 TL Salz
Pfeffer
100 ml Olivenöl


Wie es geht:
Die Zucchini und Möhre putzen bzw schälen und waschen. Beides grob raspeln, auf einem Küchenbrett verteilen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett gold gelb rösten.
 Den Käse fein reiben.

Die Eier mit Hilfe des Handrührgerätes dickschaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach unter die Eimasse rühren. Salz, Öl, Gemüseraspel, Käse und Sonnenblumenkerne zugeben und alles gut, mit Hilfe eines Löffels oder den Händen, zu einem zähen, glatten Teig vermengen.

Den Teig in eine gefettete, mit Polenta oder Paniermehl ausgestreute Kastenform (ca. 25 cm lang) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Umluft für ca. 60 Minuten backen. Dabei nach etwa 30-45 Minuten das Brot mit etwas Alufolie abdecken, damit es nicht verbrennt. Nach der 60-minütigen Backzeit das Brot bei 150 Grad Umluft noch weitere 20 Minuten backen. 
Das Brot auskühlen lassen und aus der Form lösen. 


Viel Freude beim ausprobieren ;)
Weiterlesen »

21. Februar 2017

Ein kleiner Einblick von der BioFach 2017 - Messe Nürnberg

Hallo meine lieben Leser,
heute habe ich mal kein Rezept für Euch, sondern ein paar Fotos von der diesjährigen Biofach mitgebracht. Es war für mich das erste Mal, dass ich diese Messe besuchen durfte und es hat mir sehr gut gefallen. Die Biofach ist die Weltleitmesse für biologische Lebensmittel. Mehr als 2.500 internationale Aussteller waren vertreten um Ihre Produkte aus den Bereichen Lebensmitteln, Getränke, Naturkosmetik und Naturwaren vorzustellen.
Im Vorfeld hatte ich mich schon ein bisschen auf der Website schlau gemacht und eine Liste mit Standnummern angelegt, um zu sehen wer alles vor Ort sein wird und welche Stände ich in jedem Fall besuchen möchte. Dies war im nachhinein gar kein übler Gedanke, denn das Messegelände war mit seinen rund 47.000 m2 riesig.
Generell war die Messe ein tolles Erlebnis, an so gut wie jedem Stand gab es etwas zu verkosten oder zu schnuppern wie z.B. frisch aufgebrühten Tee, Schokoladenstücke, Eis (auch vegan oder mit hohem Proteinanteil), Knabbergebäck, verschiedenste Öle, Gewürzproben, herzhafte Aufstriche, Marmeladen, Honig, Kekse, Müslis, Kokosprodukte, Erdmandelprodukte, Säfte, Limonaden aber auch Wein oder Gin - kurzum es gab wirklich ALLLLES. Einige Hersteller hatten außerdem für Besucher verschiedene Giveaways vorbereitet, so dass man neben dem Infomaterial, Post- bzw. Rezeptkarten auch noch Produktproben mitnehmen durfte - darüber habe ich mich besonders gefreut, denn so kann ich nun zu Hause die Produkte die ich noch nicht kannte, in Ruhe verkosten. Auch die Gespräche mit den Händlern waren durchweg positiv - alle waren sehr freundlich, gut gelaunt und professionell. Wer sich also sehr für Bio-Produkte interessiert oder auch einen eigenen Shop hat, dem kann ich einen Besuch auf der Messe nur empfehlen - nächstes Jahr im Februar findet sie wieder statt.
Im Folgenden habe ich für Euch noch ein paar Bilder von einigen Ständen. Ich konnte jetzt natürlich nicht alle 2.500 Aussteller knipsen - deshalb hier nur ein gaaaanz kleiner Einblick von der Messe.






Verival - Tiroler Biomanufaktur - führende Bio-Marke Österreichs. Das Unternehmen engagiert sich für die Rekultivierung qualitativ hochwertige Urgetreidesorten wie Einkorn und Emmer. 

Schalk-Mühle Genussmanufaktur - österreichischer Familienbetrieb, geführt in der 6. Generation. Neben nativen Bio-Ölen werden unter anderem Muse oder auch vegane Proteinpulver aus Leinsamen, Kürbiskernen oder Hanf angeboten.

Havelwasser - Birnensaft & Weißwein. Wie kam es zu diesem Namen: Havelwasser ist der „Gegenentwurf“ zum Alsterwasser, also Birnensaft mit Weißwein statt Limo mit Bier. Seit Theodor Fontanes berühmten Gedicht von Herrn Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, in dessen Garten ein Birnbaum stand, wird die Birne traditionell mit der Havel in Verbindung gebracht.

Miassequoia - da Unternehmen hat sich auf den internationalen Handel von besonders qualitativen Lebensmittel- und Kosmetikprodukten spezialisiert. Besonders bezaubert sind wir von dieser Idee: Bio-Blütenrispen-Tee.

Davert - ansässig im Münsterland und bekannt für sein breites und reichhaltiges Bio-Angebot an Getreideprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Ölsaaten und vielem mehr.

Georg Thalhammer - feinste Produkte von Biokürbissen und mehr..

Govinda - Hersteller von Bio-Trockenfruchtspezialitäten und Bio-Erdmandelprodukten

loving earth - australischer Bio-Hersteller von feinster "fairtrade / raw / organic / vegan chocolate"

Primerose´s Kitchen - britisches Biounternehmen (vegan & glutenfrei) - gegründet von Primrose Matheson - bietet unter anderem Granola, Müslis und Superfood-Smoothie-Booster an.

Die Gründerin Primrose Matheson war zur Biofach persönlich vor Ort um Ihre Produkte vorzustellen - und man spürte sofort: eine sehr angenehme, herzliche und kreative Persönlichkeit - das spiegelt sich auch in ihren Produkten wieder

Sonnentor - das österreichische Bio-Unternehmenwurde 1988 von Johannes Gutmann gegründet.
Bekannt ist Sonnentor vor allem für seine hervorragenden Gewürze und Tees.

Berlin Organics bietet Superfoodmischungen für jeden Typ und Geschmack.

Hier bekommt man 100% biologisch angebaute Frucht- und Pflanzenpulver.

Yogi Tea

Yogi Tee basiert auf der ayurvedische Teemischung aus Zimt, Kardamom, Ingwer, Nelken und schwarzem Pfeffer - kreiert von Yogi Bhajan. Heute bietet das Bio-Unternehmen neben dem klassichen "Chai" weitere 44 Sorten an. .

Bio-Planéte - Öhlmühle Moog. Das Unternehmen wurde von Judith Moog gegründet - sie baute die erste reine Bio-Ölmühle Europas. Das Sortiment umfasst über 70 verschiedene kaltgepresste Pflanzenöle.

Bionade - für mich schon eine Art "zweite Heimat"-Produkt  (Rhön) -  gegründet von Dieter Leipold - Braumeister mit dem Ziel ein natürliches Erfrischungsgetränkzu kreiren. Auf der Biofach stellt das Unternehmen die neue Sorte "schwarze Johannisbeere & Rosmarin" vor.

Pukka

Reichhaltige Bio-Teeauswahl die je nach Sorte entweder anregt, besänftigt oder erfrischt. 

Weiterlesen »

9. Februar 2017

Orangen-Bananen-Blaubeershake (vegan) [Kooperation Fruit Juice Matters]

Guten Morgen meine Lieben, :-)
ich hoffe ihr hattet einen guten Start in den Tag. Aktuell achte ich morgens wieder verstärkt auf meine Frühstücksgewohnheiten, denn wie das manchmal so ist, im Laufe des Arbeitsalltags achtet man ab und an zu wenig auf sich selbst.. und das möchte ich gerne ändern. :-)

Deshalb habe ich angefangen zu beobachten, worauf ich morgens Appetit habe und was mir gut tut. Dabei hat sich relativ schnell gezeigt, dass mir morgens Säfte (vor allem Orange) und frisches Obst sehr gut bekommen. Ich fühle mich dann nach dem Frühstück irgendwie gleich frischer und fitter für den Tag.
Generell auch sinnig, da wir über Nacht im Schlaf je nach Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit Flüssigkeit über Atemluft und Schweiß (ja.. auch dieses Thema muss früh am Morgen mal angesprochen werden ;)) verlieren - und diesen Verlust möchte der Körper ausgleichen in dem er signalisiert: "Hey, ich habe Durst!" Wir verlieren beim schwitzen übrigens nicht nur Flüssigkeit sondern auch Mineralstoffe und können diese über Obst und Säfte ebenfalls wieder auffüllen, was unseren Säure-Basen-Haushalt positiv unterstützt. Schlussendlich liefern Säfte und Obst natürlich auch Kohlenhydrate, also neue Energie für den Tag.
Weitere fundierte Infos rund um das Thema Säfte findet ihr bei fruit juice matters.

Je nach Zeitkontingent habe ich verschiedene "Rezeptfavoriten" entwickelt und die erste Kreation möchte ich Euch heute vorstellen. Der Orangen-Blaubeershake mit Banane ist genau das Richtige, wenn es morgens doch mal etwas knapp wird.. weil man vielleicht doch etwas länger geschlafen oder Zeit vor dem Spiegel verbracht hat (..wer macht denn sowas ? ;)).
Die Herstellung ist entsprechend simpel - einfach alle Zutaten in einen Standmixer bzw. Blender geben und zu einem Shake verarbeiten.


Zutaten für fünf kleine Gläser:
1 Orange
1 Banane
125 g Blaubeeren
200 ml Orangensaft
80 ml Johannisbeersaft
100 ml Kokosmilch
2 TL Mandelcreme
3 EL Haferflocken

Orange und Banane schälen und zusammen mit den restlichen Zutaten in einem Mixer zu einem Shake verarbeiten.









Habt einen fabelhaften Start in die neue Woche, ;-*

Weiterlesen »