5. April 2018

es grünt so grün: Kresse-Gemüse-Süppchen mit Frühlingszwiebel

Da ich heute auf Arbeit angesprochen wurde, dass es ja hier seit Ostern gar kein neues Rezept gibt, habe ich mich sofort an die Tasten geschwungen und mein Suppen-Rezept fertig gestellt. 
(Liebe C., ich hoffe du freust dich jetzt über das Rezept ;)) Ich wollte schon ewig mal eine Suppe mit vielen frischen Kräutern zubereiten und welche Jahreszeit eignet sich dafür besser als der Frühling? Es gibt aktuell so eine riesen Auswahl, zum Beispiel Bärlauch, Kresse, Schnittlauch, Petersilie, Kerbel, ... da sind viele Variationen möglich. Bei meiner Frühlingssuppe ist es eine Kombi aus Kresse und Bärlauch geworden. Morgen werde ich mit meinen Patienten mal eine Petersiliensuppe austesten. Ich hoffe es schmeckt. :-) Die Suppe hier unten im Bild hat auf jeden Fall super geschmeckt und darf deshalb nun auch gerne von Euch nachgekocht werden. ;-)


Zutaten für 2 bis 3 Portionen:
1/2 rote Zwiebel
3 Frühlingszwiebeln
5 Kartoffeln 
2 Karotten
1 EL Olivenöl
700 ml Gemüsebrühe
1 Hand voll Bärlauch (optional)
2 Kästchen Kresse
Salz, Pfeffer
Curry
150 ml Sahne

wie es geht: 
Die Zwiebel putzen und in kleine Würfel schneiden.
Die Frühlingszwiebeln ebenfalls putzen und in Ringe schneiden.
Kartoffeln und Karotten schälen und in Stücke schneiden.

In einem Topf das Olivenöl erhitzen. Gemüse darin anbraten, anschließend mit der Gemüsebrühe auffüllen und 7 Minuten sanft köcheln lassen. Nun kann der Bärlauch sowie ein Kästchen Kresse zugegeben werden.

Nach weiteren 2 Minuten Kochzeit wird die Suppe mit einem Mixstab glatt püriert und mit Salz, Pfeffer und Curry abgeschmeckt.

Zum Verfeinern der Suppe kann nach Belieben noch etwas Sahne zugegeben werden & zum Anrichten die Suppe großzügig mit der restlichen Kresse (Kästchen Nummer 2.) bestreuen.


Ich wünsche Euch ein wunderschön-warmes, frühlingshaftes Wochenende :-*
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25. März 2018

mmmhh das duftet: fluffig-leckere Osterzöpfe und Osterkränze mit Heidelbeeren und Zimt

Als ich gestern Abend ganz entspannt auf der Couch saß und mich mit meinem Handy durch die Welt der Rezepte scrollte, blieb mein Blick sofort an dem Rezept für die ↠Flower-Power-Striezel von Sonnentor hängen. So ein schönes Osterrezept. Und da ich heute noch Urlaub hatte, habe ich mich gleich ans Nachbacken gemacht. Für mich eine absolute Premiere - denn etwas Geflochtenes habe ich tatsächlich noch nie gebacken. Ich habe für meine Osterzöpfe erstmal die einfachen Flechtvarianten ausprobiert - es gibt so viele schöne Zopfvarianten, hier kann man sich kreativ wirklich mal richtig auslassen. Auch bei der Füllung kann man frei variieren. Ich bin, wie im Sonnentor-Rezept auch, bei Heidelbeermarmelade geblieben, ihr könnt aber auch eine andere Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme ausprobieren. Auch die Dekoration kann nach Geschmack variiert werden. Ich habe Hagelzucker und Zimt sowie essbare Blüten benutzt, aber auch Mandelblättchen oder Rosinen wären vielleicht noch eine Idee?


Zutaten für zwei Zöpfe und zwei kleine Kränze 
(und ein Probestück)
500 g Weizenmehl
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
60 g weiche Butter
1 Prise Salz
280 ml lauwarme Milch
1 Würfel frische Hefe

Für die Füllung: 
 4 Tl Heidelbeermarmelade

Zum Bestreichen:
 1 Ei und 7 El Milch verquirlt

Zum Bestreuen:  
Hagelzucker, Zimt,
 Gewürzblüten-Mischung "Blütenhäubchen" von Sonnentor;
 Rewe "feine Welt - essbare Blütenpracht"

Wie es geht:
Alle Zutaten (bis auf den Würfel Hefe und die Milch) abwiegen und in eine Schüssel geben. 
Die Hefe in einer Schale zerbröckeln und mit der lauwarmen Milch verrühren. 
Hefe-Milch zur Mehlmischung gießen. 
Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten (Knethaken & Handrührgerät oder Küchenmaschine) - zuerst auf langsamer und dann schneller Stufe. 
Der Teig soll sich schön vom Schüsselrand lösen.

 Nun den Teig mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 25 Minuten ruhen lassen.

Vor dem Flechten sollte man sich überlegen, welche Art von Zopf es werden soll. 
Auf YouTube gibt es dazu viele Anleitungen.
Da ich noch nie zuvor einen Teigzopf geflochten habe, habe ich mich erstmal für die einfachen Varianten entschieden. 

Für mein Probestück habe ich einen 2-Strang-Zopf gemacht. 
Das Video habe ich Euch hier verlinkt: 
Für das Probestück habe ich für zwei Stränge jeweils 87 g Teig genommen. 
Die Teigstücke werden zuerst zu einer Kugel und anschließend einem gleichlangen Teigstrang gerollt. Das ist mir ehrlich gesagt noch schwer gefallen - meine Teigstränge waren alle unterschiedlich dick - da fehlt einfach noch die Übung. :-)  

Danach habe ich mich an zwei gedrehten Osternestern versucht: 
 Auch hier habe ich, da es sich um 2 Stränge handelt, wieder 87 g Teig pro Strang genommen. 
Zusätzlich habe ich die Osternester mit Heidelbeermarmelade gefüllt. Dazu werden die Teigstränge wieder, wie oben beschrieben, länglich ausgerollt. Dann habe ich mit einem kleinen Messer den Teig einmal längs aufgeschnitten (nicht durchschneiden!!)  und mit einem Teelöffel etwas Marmelade in den Schnitt gefüllt. Nun den Schnitt wieder mit den Fingern verschließen und wie beschrieben zum Osterkranz drehen.

Nun zum Abschluss noch einen 3-Strang-Zopf. 
 Hierbei habe ich pro Strang 68 g Teig benutzt und vor dem Flechten 2 von 3 Strängen ebenfalls mit Marmelade gefüllt.

Das Ausprobieren der verschiedenen Formen und Flechtvarianten hat mir riesigen Spaß gemacht. Ich hoffe meine Technik bald noch verbessern zu können und noch viele viele viele leckere Teigzöpfe zu backen. (Wir überlegen uns zu Hause schon herzhafte Varianten).

Hier erstmal noch ein Insta-Foto von meinem ersten selbstgemachten Hefezopf (ja, ich bin stolz wie verrückt). Mir persönlich hat es auch gut gefallen, dass man die Marmelade hier und da etwas heraus blitzen sieht - fachlich sicher nicht korrekt in der Ausführung aber wer will schon immer korrekt und perfekt? ;-)


Die fertig geflochtenen Zöpfe abgedeckt an einem warmen Ort für eine halbe Stunde gehen lassen. Anschließend die Zöpfe mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen, damit sie im Ofen eine schöne goldgelbe Farbe bekommen. Bevor sie in den Ofen wandern, werden die Zöpfe jetzt noch nach Belieben mit Hagelzucker, Zimt, Blüten oder anderen Zutaten Eurer Wahl bestreut. 
Die Backzeit beträgt ca. 28 Minuten bei 180 Grad Umluft. 




Ein frohes, buntes und leckeres Osterfest wünscht Euch von Herzen, 
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22. März 2018

Bunter Frühlingsanfang mit feiner Erbsen-Spinat-Suppe & Rote-Bete-Salat

Früüüüühling, wo bist du? So richtig raus kommen, mag er im Moment ja noch nicht.. ein schüchterner Frühling.. Was bedeutet das für meinen Speiseplan? Genau, was Warmes muss her - und da ich noch nie Erbsensuppe selbst gemacht habe, war das letzte Wochenende die perfekte Gelegenheit dafür. Da ich auch noch eine rote Bete Knolle im Kühlschrank hatte, habe ich gleich noch einen Salat daraus gemacht und somit hatten wir ein feines buntes Abendessen. :-)

Bei der Suppe habe ich noch etwas Spinat zugegeben, da ich eine intensiv grüne Farbe wollte und mir nicht sicher war, ob es "nur" mit Erbsen so gut funktioniert. Mit Spinat hat es auf jeden Fall prima geklappt und auch geschmacklich war es eine runde Sache. 

Zum Anbraten meiner Gemüsestücke habe ich Butterschmalz genommen - ich benutze es aktuell extrem gerne - es ist hoch erhitzbar und es ergeben sich sehr schöne Röstaromen. Aber auch Kokosöl könnte ich mir als weitere Variante bei dieser Suppe sehr gut vorstellen. In der Diskussion ist natürlich immernoch die gesundheitliche Wirkung dieser Fette - häufig wird in diesem Zusammenhang auf die "bösen" gesättigten Fettsäuren geschimpft und Butterschmalz als krankmachende "Ess-Sünde" dargestellt..  Einen schönen Artikel zu dem Thema habe ich hier gefunden.

Nun aber erst einmal viel Freude mit dem Rezept und einen zauberhaften Frühlingsanfang für Euch alle. :-* :-* :-*



 Zutaten für 4 Personen:
Für den Rote-Bete-Salat:
1 große Rote-Bete-Knolle
1 Apfel
3 Möhren
1 Spritzer Zitronensaft
 Dressing: 
8 EL Sahne
1 rote Zwiebel
Salz, Pfeffer
2 El heller Balsamico-Essig
2 El Agavendicksaft
4 El Erdnussöl
eventl. ein paar Walnüsse zum Garnieren


Für die Erbsen-Spinat-Suppe:
1 rote Zwiebel
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
2-3 EL Butterschmalz
600 g tiefgekühlte Erbsen
2 Hand voll frischer Blattspinat
 (auchTiefkühlware möglich, dann bitte 200 g)
Salz, Pfeffer
Muskat
100 ml Sahne
1,5 l Gemüsebrühe
Curry
Topping:
 geröstete Sonnenblumenkerne / Kürbiskerne / Cashews
Schinkenwürfel oder Chorizo
evtl frische Spinatblätter




 wie es geht:

Für den Rote-Bete-Salat,
die Rote-Bete-Knolle und die Möhren schälen, dann grob raspeln. 
Apfel entkernen und je nach Geschmack mit oder ohne Schale ebenfalls grob raspeln. 
Geriebenen Apfel mit etwas Zitronensaft beträufeln, dann mit Möhren und roter Bete vermengen. 

Für das Dressing eine rote Zwiebel putzen und fein würfeln, Sahne, hellen Balsamico, Agavendicksaft und Erdnussöl zugeben, alles gut umrühren, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Das Dressing mit den Salatzutaten vermengen, ggf nochmals abschmecken, Rote-Bete-Salat in Schüsseln verteilen und nach Belieben mit Nüssen (z.B. Walnüssen) garnieren.  

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 Für die Erbsen-Spinat-Suppe,
die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
Die Zwiebel putzen und klein würfeln. 

In einem Topf Butterschmalz zerlassen, Zwiebeln darin glasig anschwitzen, dann die Kartoffelstücke zugeben und ebenfalls leicht anbraten.
 Jetzt 450 g TK-Erbsen zugeben.
 Anschließend alles mit 1,5 Litern Gemüsebrühe ablöschen & Hitze auf mittlere Stufe stellen.

Nach etwa 7-8 Minuten den Blattspinat in den Topf geben.
. Sobald die Kartoffelstücke weich genug gegart sind, kann die Suppe mit einem Mixstab fein püriert werden.

Nun die restlichen 150 g TK-Erbsen als Einlage in die Suppe geben.
 Suppe bei mittlerer /niedriger Stufe ganz sanft simmern lassen. Jetzt wird das Ganze mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss sowie etwas Curry abgeschmeckt.
Zum verfeinern der Suppe etwas Sahne zugeben.

Zum Anrichten die Suppe auf Tellern verteilen oder in Einmachgläser füllen und mit gerösteten Kernen oder Nüssen nach Wahl sowie angebratenen Schinkenwürfeln oder Chorizo-Scheiben toppen. Falls frischer Blattspinat verwendet wurde und davon noch etwas übrig ist, kann auch dieser zur Dekoration genutzt werden.



"Bunte Tupfer, Frühlingszeichen,
Farben, Formen ohnegleichen,
Blumen, Blüten, Gartenfreud´
Herz und Sinne, Frühlingszeit."
(Oskar Stock)

..ich freue mich schon auf dich..


Mit ganz herzlichen Grüßen,

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17. März 2018

zum Anbeißen: Knusperstangen mit Käse, Schinken und Paprika

Dieses Jahr wird ein ganz besonders Jahr für mich, denn ich feiere meinen 30. Geburtstag. Oha. 
Ich bin nicht nervös wegen des Alters, sondern ich überlege seit Tagen fieberhaft was ich meinen Gästen leckeres kredenzen möchte. :-) Ich habe mich nun schlussendlich für eine kleine, feine Grillparty mit Würstchen und verschiedenen Salaten entschieden. Außerdem möchte ich noch ein paar leckere Kleinigkeiten dazu anbieten die schnell zuzubereiten sind. Deshalb habe ich heute schon mal die selbstgemachten Knusperstangen ausprobiert. Schmecken mega, sind aber etwas schwierig zu drehen. Daher werde ich den Teig beim nächsten Mal quer halbieren und dann Mini-Stangen daraus machen. :-)


Zutaten für 9 Stangen:
275 g Blätterteig aus dem Kühlregal (1 Packung)
100 g Schmand
Salz, Kräutersalz, Pfeffer
1/2 Paprika
1/2 Zwiebel
100 g Schinkenwürfel
150 g geriebener Käse
zwei Backbleche mit Backpapier


wie es geht: 
Blätterteig auf der Arbeitsfläche entrollen, gleichmäßig mit Schmand bestreichen und mit Salz, Kräutersalz und Pfeffer würzen.

Die Paprika und die Zwiebel putzen und in ganz kleine Würfel schneiden.
Paprika- und Zwiebelwürfel gemeinsam mit Schinkenwürfeln und geriebenem Käse auf dem Blätterteig verteilen. 

Blätterteig in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen vorsichtig spiralförmig eindrehen.
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Jeweils 4 bzw. 5 Blätterteigstangen vorsichtig darauf legen und im Ofen bei 180 Grad Umluft für 25 Minuten backen.  

Dazu habe ich einen Kräuterquark serviert, dafür einfach 200 g Quark mit 100 g Schmand sowie fein gehackten Kräutern (Dill, Schnittlauch, glatte Petersilie und Rucola) verrühren und mit Salz, Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.


Danke mein lieber J. für deine Unterstützung bei den Fotos. Beste.

Einen genussvollen Frühling. ;-)
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11. März 2018

Frohes Osterfest: Schokoladig-nussige Nutella-Zimt-Hasen

Im Moment läuft ja "das große Promi-Backen" jeden Mittwoch auf Sat 1. und ich muss zugeben.. ich bin dieser Sendung komplett verfallen. Ich bin noch nicht genau dahinter gekommen wie Sat 1. das gemacht hat, aber ich habe jedesmal danach total Lust selbst mal wieder etwas zu backen. Letzte Woche habe ich dazu eines meiner alten Rezepte heraus gekramert und die Erdnuss-Karamell-Happen gebacken - waren wieder unverschämt gut. 
Tja und gestern hat es mich wieder "gerappelt" und ich hab mich schon mal an die Osterbäckerei gemacht. Ja, ich weiß - meine Osterhasen würde jedes Kleinkind genauso hinbekommen (das ist auch gut so) und ich würde bei "das große Backen" auch direkt in der ersten Runde schon rausfliegen. :-) Aber genauso soll es sein - dass wirklich jeder das Rezept einfach nachbacken kann, ohne zwischendurch zu verzweifeln. Es gefällt mir auf meinem "Kinderniveau" :-) und mit einer extra Portion Nutella obendrauf kann ich geschmacklich 1a mithalten. ;-)


Zutaten für ca. 10 Stück:
1 EL Backkakao
75 g flüssige Butter
65 g Puderzucker
wer mag: 1 gestrichener TL Zimt
1 Ei 
50 g gehackte Haselnüsse, plus 3-4 EL zum Bestreuen
125 g Mehl (Weizenmehl und Dinkelmehl)
60 g gemahlene Mandeln
4 EL Nutella
Backpapier & Backblech



wie es geht:
Für den Teig zuerst die flüssige Butter mit dem Backkakao und Puderzucker (sowie Zimt wenn man mag) mit Hilfe des Handrührgerätes schaumig rühren. Nun das Ei zugeben und unterrühren.

Jetzt kommen das Mehl, die gemahlenen Mandeln und 50 g gehackte Haselnüsse zur Butter-Ei-Masse. Den Teig nun solange kneten, bis er sich zu einer Kugel formen lässt. Die Teigkugel in Klarsichtfolie wickeln und für circa 45 Minuten kühl stellen. 

Den Teig nun auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen. Hasen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzten. 

Nutella im Wasserbad erhitzen, bis es leicht flüssig-cremig ist. Die Kekshasen damit bestreichen und mit gehackten Haselnüssen bestreuen. 

Die Kekse nun für 10 Minuten bei 160 Grad Umluft backen.  



mit schokoladig-hasigen Grüßen,
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13. Februar 2018

for my valentine´s: Käsekuchen-Schoko-Muffins mit Himbeeren

Jedes Rezept hat ja so seinen Anfang.. man möchte mal wieder etwas Neues ausprobieren, hat auf etwas bestimmtes Lust.. bei diesem Rezept begann alles mit einer, dem MHD gefährlich nahen, Packung Frischkäse. 
Generell bin ich übrigens relativ entspannt was das Überschreiten des MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) angeht - kurzer Check: riecht das noch gut.. jap.. ok.. 

Die Idee zu den Muffins stand schnell fest.. da ich Käsekuchen über alles liebe, aber keine Lust darauf hatte einfach einen ganzen, riesigen Kuchen zu backen, dachte ich mir ich mach mal die Miniversion davon. Da ich nur ein Blech mit 6 Muffinformen habe, habe ich kurzer Hand noch mein Guglblech dazu genommen - hat alles wunderbar funktioniert.

Geschmacklich geprüft wurden die Leckerbissen von Familie und Kollegen - alle begeistert - daher nun auch als Rezept für Euch. :-)

Die Fotos sind diesmal übrigens mit dem neuen I-Phone von J. <3 gemacht - ich bin sehr begeistert. Foto Nummer 2 hat er übrigens gemacht. Bin so stolz. <3


 Zutaten für ca. 12 Stück
 Für den Schokoteig:
125 g weiche Butter
140 g Zucker
1 Ei
250 g Dinkelmehl Type 630
1 Teelöffel Backpulver
1 gehäufter Esslöffel Backkakao

Für die Füllung:
500 g Frischkäse
150 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
125 g zerlassene Butter
2 Eier
1 Päckchen Vanillepuddingpulver

außerdem:
ca. 30 Himbeeren (frisch oder aus dem Glas)


wie es geht: 
Zuerst ein Muffinblech mit etwas Butter oder Öl einfetten.
Alternativ könnt ihr genauso gut auch ein Guglhupfblech dazu nehmen.
Für den Schokoteig die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, anschließend das Ei unterrühren. Das Mehl mit Backpulver und Kakao mischen und nach und nach unter die Butter-Zucker-Ei-Masse rühren. Dabei entsteht ein homogener, glatter Teig, den ihr anschließend zu einer glatten Kugel kneten / formen könnt. Die Teigkugel ca. 15-20 Minuten in den Kühlschrank legen, dann lässt sie sich später besser ausrollen.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dazu den Frischkäse mit Zucker, Vanillezucker, zerlassener Butter, Vanillepuddingpulver und den Eiern nach und nach zu einer feinen Creme verarbeiten.

Das Muffinblech oder Guglblech zur Hand nehmen.
Den Schokoteig aus dem Kühlschrank holen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn (ca. 0,5 mm dick) ausrollen. Mit einem Glas 12 Teigkreise ausstechen und die Muffinförmchen damit auskleiden. Solltet ihr die Guglform benutzen, dann drückt mit Hilfe des Griffes eines Kochlöffels ein Loch in die Mitte eurer Teig-Kreise, so das sie in die Förmchen passen.

Auf den Schokoteig nun jeweils 2 Himbeeren pro Muffin/Gugl verteilen.

Jetzt ist die Käsekuchen-Füllung an der Reihe - verteilt diese gleichmäßig auf die Förmchen.

Solltet ihr nun noch Schoko-Teig übrig haben, könnt ihr diesen mit etwas Zucker und Mehl in euren Händen zerbröseln bis Streusel entstehen - diese könnt ihr nun noch auf der Käsekuchen-Füllung verteilen (etwaige restliche Käsekuchen-Füllung wird selbstverständlich direkt mit einem großem Löffel aus der Schüssel aufgegessen).

Muffins ca. 20-25 Minuten im 180 Grad heißen Ofen (Umluft) backen.


Mit viel Liebe,
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4. Februar 2018

Herzhafte Quiche mit Gemüse, Feta und Hackfleisch

Hallo meine lieben Blogleser,
ich war mir heute nicht ganz sicher ob ich dieses Rezept hochladen soll. Nicht etwa weil es nicht schmeckt, sondern weil ich diesmal Schwierigkeiten mit den Fotos hatte. Ich glaube, dass mein Handy langsam einfach ins Rentenalter kommt und damit die Leistung der letzten Jahre nicht mehr halten kann. Daher werde ich mir in den nächsten Tage Gedanken über Alternativen machen. 
Ich hoffe Euch gefällt das Rezept trotzdem und dass ihr mir meine mäßigen Fotokünste verzeiht. :-*

 

Zutaten für eine Quicheform:
 (Durchmesser 26 cm) 
1 Packung Strudelteig (aus der Kühlung)
2 EL flüssige Butter oder Öl
1 Karotte
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 rote Paprika
8 Champignons
1/2 Zucchini
1 EL Olivenöl 
200g Rinderhackfleisch
100 g Fetakäse
2 Eier
200g Quark
wenn man mag/ zur Verfügung hat: Spritzer Zitronensaft
Schnittlauch, Petersilie
Salz, Pfeffer
Paprikapulver rosenscharf und edelsüß
Kurkuma, Curry
weitere Gewürze nach eigenem Geschmack


wie es geht:
Die Quicheform mit Butter oder Öl einfetten. Die Strudelteigblätter nacheinander in die Form legen, jede Form mit etwas flüssiger Butter oder Öl bepinseln. Strudelteig im 180 Grad heißen Ofen ca. 7 Minuten vorbacken.

Die Zwiebel und die Karotte schälen und beides fein würfeln. Die Knoblauchzehe pressen oder fein hacken. Die rote Paprika und Zucchini je nach Bekömmlichkeit schälen, dann klein würfeln. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.

In einer großen, flachen Pfanne das Olivenöl erhitzen, Zwiebel, Karotte und Knoblauch darin anbraten. Nach einer Minute Paprika, Zucchini und Champignons zugeben. Nun auch das Rinderhackfleisch zum Gemüse geben und ebenfalls mit anbraten. Alles kräftig abschmecken mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver rosenscharf und Paprika edelsüß, Kurkuma, Curry und wenn man mag weiteren Gewürzen nach Wahl. 

Die Gemüse-Hackfleisch-Mischung gleichmäßig auf dem Strudelteig verteilen. Den Feta zerbröseln und darauf verteilen.

Für den Guss 200 g Quark mit Kräutern wie Schnittlauch und Petersilie sowie Salz, Pfeffer, wenn man mag auch etwas Knoblauch und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Zwei Eier verquirlen und mit dem Quark vermischen. Quark-Ei-Guss vorsichtig auf der Quiche verteilen. 

Das Ganze wandert nun bei 180 Grad für ca. 45 Minuten in den Ofen - bis die Quiche goldgelb gebacken ist. Ich habe meine Quiche nach ca. 30 Minuten mit etwas Folie leicht abgedeckt, damit sie nicht zu dunkel wurde. 

Zu der Quiche passt ein grüner Salat und Sie schmeckt am nächsten Tag auch kalt (falls ihr unverständlicherweise nicht alles auf einmal aufesst. ;) )


Ganz herzliche Grüße,
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26. Januar 2018

die Sonne geht auf: Mango-Smoothie-Bowl mit Orange

Guten Morgen meine lieben Blogleser.
Auch wenn der Januar schon seit 26 Tagen besteht, möchte ich Euch allen noch ein frohes und gesundes neues Jahr wünschen. Bleibt alle gesund.<3
Ich habe mir vorgenommen, auch in diesem Jahr meinen Blog weiter mit Rezepten zu füllen, so dass ihr Euch mindestens einmal im Monat auf ein neues Rezept freuen könnt. <3
Wir starten heute gleich mit einem Frühstücksrezept. Smoothie-Bowls gehören im Moment einfach zu meinen Frühstückslieblingen, weil sie schnell gehen, man immer wieder neu variieren kann und sie einfach genial schmecken.
Als Basis habe ich diesmal Mango und Banane gewählt - die Banane schneidet ihr am besten am Vorabend in Scheiben und friert sie über Nacht ein - so bekommt die Creme eine schöne Konsistenz. Bei den Toppings könnt ihr ganz frei variieren und austauschen - je nach dem worauf ihr gerade Lust habt und was in eurer Küche noch so verfügbar ist. ;)
Viel Freude mit dem Rezept. :-*



 Zutaten für eine Portion:
1 reife Mango
1 Banane
 (am Vorabend in Scheiben geschnitten
 und in einer Tupperbox eingefroren)
1 EL Mandelcreme 
(ich nutze am liebsten die von "Rossmann")
1 EL Naturjoghurt
1 Orange
1 Hand voll grüne Weintrauben
1 Hand voll Nüsse
1 EL Chia-Samen



wie es geht:
15-20 Minuten vor der Zubereitung die Bananen aus dem Tiefkühlfach nehmen, 
damit sie nicht bretthart sind. :-)
Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern herunter schneiden.
In einem Mixer die Mangostücke zusammen mit den Bananenscheiben und der Mandelcreme zu einer feinen Smoothiecreme verarbeiten. Smoothiecreme in die Frühstücksschüssel gießen. Obendrauf einen Löffel Naturjoghurt geben, dann das Ganze mit Orangenscheiben, Weintrauben, Nüssen und Chia-Samen toppen. 
Fertig. 


Eine gute Zeit und bis bald, 
 
 
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12. Dezember 2017

Frohe Adventszeit: Kissinger Walnussplätzchen mit Zartbitterschokolade

Na, seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? Ich war die letzten 10 Tage zum Fasten - und bin daher noch gar nicht so in Stimmung, aber ich groove mich langsam ein. :-) Da war es doch ein schöner Zufall, dass mir vor einige Tagen ein Plätzchenrezept mit meiner Lieblingsnuss zwischen die Hände geflattert ist. Ja, ich habe eine Lieblingsnuss. :-) Ihr auch? ;) Also habe ich am Wochenende direkt losgelegt und die Kissinger Plätzchen mit Walnüssen gebacken. Zwischen den Keksen befindet sich eine Schicht Brombeergelee und oben drauf ist dann noch etwas geschmolzene Zartbitterschoki gelandet. Aber auch hier kann man sicher viele Varianten ausprobieren - also schnappt euch eure Lieblingsnuss, Lieblingsmarmelade oder -gelee & Schoki und schon kann es los gehen. :-)


 Zutaten für ca. 20 Stück:
200 g Weizenmehl
75 g Zucker
1 Prise Salz
1 gute Prise Ceylon-Zimt
75 g gemahlene Nüsse (Mandeln, Haselnüsse - was ihr mögt)
80 g zimmerwarme Butter
1 Ei
3 EL von eurer Lieblingsmarmelade (z.B. Brombeer)
80 g von eurer Lieblingsschoki (z.B. Zartbitter)
und nun die wichtigste Zutat:
Nüsse, z.B. Walnüsse - es gehen aber auch Mandeln, Haselnüsse,..


wie es geht:
Mehl, Zucker, Salz, Zimt und die gemahlenen Nüsse in eine Schüssel geben. 
Die zimmerwarme Butter in Flöckchen dazu geben sowie das Ei.
Alle Zutaten zuerst mit einem Löffel und dann mit den Händen ordentlich vermengen und durchkneten bis eine feste Teigkugel entstanden ist.
Diese in Folie wickeln und 45 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Den Teig gleichmäßig ausrollen, Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Ca. 10 Minuten backen. 

Eine Plätzchenhälfte mit Gelee bestreichen, zweite Plätchenhälfte darauf setzen. (Das Gelee eventuell vorher kurz im Topf erwärmen, dann lässt es sich leicht verteilen). Plätzchen nun noch mit geschmolzener Schoki verzieren und eine Nusshälfte darauf setzen.


Ich tapse jetzt nochmal in die Küche zur Keksdose. :-)
Macht Euch einen schönen Abend und eine schöne Adventszeit. 
:-*

 
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17. Oktober 2017

nussig, saftig und cremig: herbstlicher Carrot Cheesecake

Meine lieben Blogleser,
schon so lange gab es hier kein Rezept. Ich habe leider beruflich so viel zu tun, das mein kleiner Hobbyblog oft zu kurz kommt. Aber auch wenn ihr lange nichts von mir gehört habt, bleibe ich meinem Hobby und auch meinen Lesern treu und versorge euch immer, sobald ich kann mit einem neuen Rezept. :-) 
Heute habe ich ein leckeres Kuchenrezept mitgebracht, welches wunderbar zum Herbst passt. 
 

Dieses Jahr gefällt mir der Herbst besonders gut. Für heute sind wieder satte 20 Grad gemeldet, der Himmel ist strahlend blau und die Blätter färben sich herrlich von sattem gelb bis feurigem rot. So kann esdoch weiter gehen, oder?

bestes Herbstwetter in der Rhön
Wir sind am Sonntag bei bestem Wetter direkt mal 20 km durch die Rhön gewandert und abends habe ich dann gemeinsam mit meinem Mann noch diesen wunderbaren Kuchen gebacken. Wir sind absolut begeistert von diesem tollen Rezept, denn der Kuchen schmeckt richtig schön saftig, die Frischkäsecreme gibt ihm noch das besondere etwas und das Backen war kein Hexenwerk. :-) Entdeckt habe ich es in der aktuellen "Eve-Ausgabe" (wer in der Onlineausgabe blättern möchte, kann einfach hier klicken).
.

Zutaten für einen Kuchen 
(Springform mit 26 cm Durchmesser)

Für den Möhrenkuchen:
4 Eier
1 Prise Salz
330 g Möhren
1 Päckchen Backpulver
130 g gemahlene Mandeln
130 g gemahlene Haselnüsse
70 g Zucker
60 g Rohrohrzucker
2 EL Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt
Abrieb einer halben Zitrone

Für die Käsekuchencreme:
300 g Doppelrahmfrischkäse
150 g zimmerwarme Butter
1 Päckchen Vanillezucker
125 Puderzucker

Außerdem:
Butter für die Form
Backpapier
nach Belieben gehackte Nüsse zum Bestreuen

Wie es geht:
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, den Rand buttern.

Für den Möhrenkuchen die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Die Möhren putzen, schälen und fein raspeln. Möhrenraspel mit Eigelb, gemahlenen Nüssen, Zucker, Mehl, Backpulver, Zimt und Zitronenabrieb mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten. Nach und nach ganz behutsam den Eischnee mit einem Spatel unterheben. 
Den Teig nun in der Springform verteilen und ca. 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen.  
Anschließend den Kuchen aus dem Ofen holen und auskühlen lassen. (Bitte nicht aus der Springform lösen.)
In der Zwischenzeit die Käsekuchencreme zubereiten. Dazu den Frischkäse, Butter und Vanillezucker in einer Schüssel cremig rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Den Puderzucker nach und nach unterrühren. Die Frischkäsecreme nun gleichmäßig auf dem Möhrenkuchen verlaufen lassen. Das Ganze über Nacht in den Kühlschrank stellen, damit die Creme fest werden kann.
Am nächsten Tag den Kuchen nach Belieben mit gehackten Nüssen garnieren und dann, zum Servieren, aus der Springform lösen.  


Ich wünsche Euch wie immer,
ganz viel Freude mit dem Rezept.
:-*

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25. August 2017

Frühstücksbowl mit Pfirsichcreme, Feigen und Granatapfel

Hallo meine lieben Leser,
ich freue mich sehr, dass ihr, obwohl ich nicht regelmäßig dazu komme neue Rezepte hochzuladen, immer mal wieder auf meinem Blog vorbei schaut. Dafür danke ich Euch von ganzem Herzen. 
<3 <3 <3 
Zur Zeit bin ich immernoch absolut angetan von den verschiedensten Bowls - heute morgen habe ich mir wieder eine neue, blitzschnelle Variante überlegt und möchte Euch hier das Ergebnis präsentieren. Die Frühstücksbowl ist wie gewohnt mit viel frischem Obst. Diesmal habe ich auch noch etwas Naturjoghurt untergemischt, da ich zur Zeit wieder meine Joghurt/Quark-Phase habe. Dazu kamen dann noch ein paar Mandeln, Chiasamen und Kokosraspeln. Das vollständige Rezept findet ihr ein Stück weiter unten. Viel Freude damit. :-) 


Für eine Portion:
200 g Naturjoghurt
2 große Pfirsiche (entkernt)
1 TL Limettensaft
1 TL Agavendicksaft
50 ml Orangensaft
1-2 EL Chiasamen
1-2 EL Mandeln
1 EL Kokosraspel
1/2 Granatapfel
2 Feigen

Wie es geht:
Den Naturjoghurt in die Frühstücks-Schüssel geben. In einem Mixer die Pfirsiche mit Limettensaft, Agavendicksaft und Orangensaft zu einer feinen Creme verarbeiten. Pfirsichcreme gleichmäßig auf der Joghurtschicht verteilen. 
Den Granatapfel aufbrechen und die Kerne mit einem Löffel oder den Händen vorsichtig herauslösen.
Die Feigen waschen und achteln. Nun Chiasamen, Mandeln, Granatapfelkerne, Kokosraspel und Feigenstücke auf der Pfirsichcreme verteilen.
Fertig zum genießen. :-)



Eine gute Zeit und viel Genuss,
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6. Juli 2017

Indische Dal-Bowl mit geröstetem Blumenkohl und Basmati

Ich bin schon eine ganze Weile Fan der indischen Küche. Mir gefallen daran vor allem die vielen tollen Gewürze & den Duft, den Sie in der ganzen Küche verströmen. Deshalb war es auch höchste Zeit, diese Bowl mit Blumenkohl und roten Linsen auszuprobieren. Linsengerichte (und auch Bohnengerichte) werden in Indien als "Dal" bezeichnet. Klassischerweise werden die Hülsenfrüchte mit Ingwer, Knoblauch, Zwiebel und ggf. auch Tomate zubereitet. Zu dem Dal aus roten Linsen gesellt sich der zart gebratene, leicht krosse Blumenkohl - ein schöner Kontrast zu den cremig gekochten Linsen. Ich bin auf jeden Fall ein absoluter Fan von diesem Rezept - das Originalrezept habe ich wieder aus dem Buch von Tanja Dusy ("Buddha Bowls"). Weitere indische Rezepte von mir findet ihr hier: klick


Zutaten für ca. 2 Portionen:
Für das Dal:
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer
2 Tomaten
1 EL Kokosöl
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Currypulver
100 g rote Linsen
150 ml Kokosmilch
150 ml Gemüsebrühe
1 Spritzer Limettensaft
Salz

Für den Blumenkohl:
1/2 Blumenkohl
Salz
Kokosöl zum Braten
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
Kurkumapulver
Chilipulver
Garam Masala

Außerdem:
60 g Basmati-Reis
zum Dekorieren:
1 Hand voll Babyspinat
1 EL gehacktes Koriandergrün



wie es geht:
Für das Dal die Zwiebel  und den Ingwer schälen und klein würfeln. Die Tomaten waschen und ebenfalls würfeln. Das Kokosöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel darin hell anbräunen und mit gemahlenem Kreuzkümmel bestäuben. Ebenso nun Currypulver und die roten Linsen zugeben, kurz mitrösten, dann alles mit der Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen, mit Limettensaft und Salz abschmecken und dann bei mittlerer Hitze zugedeckt 20 bis 25 Minuten garen.

In der Zwischenzeit den Basmati-Reis nach Packungsanweisung zubereiten. Den Blumenkohl waschen, putzen und in Röschen brechen. Die Röschen noch feiner / kleiner schneiden, auf einen Dämpfeinsatz oder einen Dampfkorb geben und salzen. Dampfeinsatz in einen Topf mit wenig Wasser setzen und den Blumenkohl 10 bis 15 Minuten garen, er sollte noch gut bissfest sein.  Blumenkohl aus dem Dampfeinsatz nehmen und abtropfen lassen. Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen, den Blumenkohl dazugeben und mit Kreuzkümmel, Kurkuma, Chilipulver und Garam Masala-Gewürz abschmecken. Alles gut miteinander vermengen und bei mittlerer Hitze braten, bis der Blumenkohl leicht gebräunt ist.

Den Basmati-Reis in einer Schale verteilen, den gebratenen Blumenkohl und das Dal darauf geben und nach Wunsch mit Babyspinat und Koriandergrün garnieren.





Mit gutem Appetit ;)
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18. Juni 2017

bringt die Party zum blühen: Brotblume mit rotem Pesto und Mozzarella

Meine lieben Leser,
heute komme ich endlich mal dazu, das Rezept für die Brotblume mit Pesto hochzuladen. Ich finde die Brotblume genial als Mitbringsel für Geburtstage, Partys usw. - denn sie macht was her ("ooohs" und "aaahs" garantiert ;) ) und sie ist nicht wirklich schwer zu backen. Am Anfang dachte ich "das kriege ich nicht gebacken" aber dann wollte ich es einfach wissen und habe losgelegt. Ihr könnt sie kreativ nach eigenem Geschmack füllen und immer wieder neu variieren. Ursprünglich habe ich das Rezept mal bei Schrot und Korn entdeckt - dort wird die Brotblume mit Parmesan und Mandeln gemacht - hier nochmal der Link dazu: klick
Ich habe die Brotblume bisher in zwei Varianten gemacht: einmal mit Feta, grünem Pesto und Schinkenwürfeln und die zweite mit Mozzarella, rotem Pesto und ebenfalls Schinkenwürfeln (wir habens gern herzhaft ;-))
Das Rezept für Variante 2 habe ich Euch unten aufgeschrieben, ihr könnt aber wie schon gesagt eurer Kreativität freien Lauf lassen und die Zutaten für die Füllung beliebig ergänzen oder austauschen. Auch eine süße Variante ist möglich, z.b. mit Nutella, Marmelade und Nüssen oder Quark und Erdbeeren, oder oder oder........ ich glaub ich muss die Tage mal wieder neue Brotblumen-Varianten ausprobieren :-) hihi


Zutaten für eine Pesto-Blume:
Für den Teig:
300 ml warmes Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
1/2 TL Zucker
600 g Weizenmehl Type 550
2 TL Salz
50 ml Olivenöl

Für den Belag:
1 kleines Glas Pesto (Sorte eurer Wahl)
- ich habe ein Tomate-Knoblauch-Pesto verwendet -
nach Belieben: 
100 g Schinkenwürfel
6-7 EL geriebener Käse (z.B. Mozzarella)



Wie es geht:
Das warme Wasser in ein Gefäß geben, Hefe zerbröckeln und darin auflösen bzw. glatt rühren sowie den Zucker dazu geben. In einer Schüssel das Mehl mit Salz vermischen, Olivenöl und Hefewasser zugießen. Alles gut mit den Knethaken des Handrührgerätes verarbeiten, dann mit den Händen den Teig kräftig durchkneten, bis er sich schön geschmeidig anfühlt.
Anschließen den Teig in drei gleich große Stücke teilen. Nun geht es ans Ausrollen. Für die Blume werden drei gleichgroße, runde Teigfladen benötigt. Für die kreisrunde Form könnt ihr euch den Boden einer Springform zur Hilfe nehmen und den flach ausgerollten Teig einfach entsprechend zurecht schneiden.
Den ersten Kreis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit der Hälfte des Pestos bestreichen sowie nach Wunsch mit der Hälfte der weiteren beliebigen Zutaten belegen. Dann den zweiten Fladen darauf legen und mit dem restlichen Pesto bestreichen (sowie den beliebigen Zutaten belegen). Der dritte Fladen dient nun sozusagen als Deckel - legt ihn also nun einfach auf den zweiten Fladen drauf.
Nun die übereinander liegenden Fladen in 16 gleichgroße Strahlen schneiden. In der Mitte dafür einen Kreis frei lassen (als Hilfe z.B. ein kleines Glas aufsetzen). Jetzt nehmt ihr euch zwei benachbarte Strahlen und dreht diese jweiles zweimal voneinder weg. Die Enden einfach zusammen drücken. Fertig ist eure Blume - nun muss Sie nur noch gebacken werden.
Schiebt sie für 20 Minuten bei 180 Grad Umluft in den nicht vorgeheizten Ofen (so kann die Brotblume im Ofen nochmal etwas gehen). Ihr könnt sie nach Belieben auch noch mit getrockneten Kräutern oder Gewürzen bestreuen.



Ich wünsche Euch ganz viel Freude mit dem Rezept sowie viele tolle Grillfeste. :-)

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